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Makroobjektive
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Mit Makroobjektiven kann man mit der Kamera besonders nah an ein Objekt herangehen und trotzdem im unendlichen Schärfe-Bereich arbeiten. Wegen der vielen optischen Gesetze, die ich hier nicht erklären will (geschweige denn kann) muß man bei den meisten Objektiven eine Mindestentfernung zum Objekt einhalten, damit das Objektiv scharf abbildet. Eine Ausnahme sind die Makros. Theoretisch muß auch bei Makros ein Mindestabstand eingehalten werden, dieser ist aber in der Regel so klein, daß man mit dem Objektiv sehr dicht an das Objekt kommt. Die Blende muß der Vergrößerung durch das Objektiv angepaßt werden. Diese Vergrößerung ergibt sich aus der Größe der Abbildung auf dem Film im Verhältnis zur tatsächlichen Größe des Objekts. Eine normale Optik schafft ungefähr eine Vergrößerung von 1:10. Ein Makroobjektiv schafft bis zu 1:1. Der Abbildungsmaßstab ist eigentlich immer auf dem (Makro-)Objektiv angegeben. Wenn man also unter eine Vergrößerung (eigentlich ist es ja auch eine Verkleinerung) von 1:10 geht, dann muß man die Blende öffnen.
Auch dafür gibt es eine Formel: Die neue Blende ergibt sich aus dem gemessenen Wert (z.B. 11) durch 1 + das Vergrößerungsverhältnis (z.B. 1:2). Daraus ergibt sich für dieses Beispiel dann eine Blende von 7.3.
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