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Zubehör:Videoausspiegelung
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Die Videoausspiegelung besteht aus einem Strahlenteiler (Prisma), einer Videokamera und meistens einem Antiflickerprozessor.
Der Strahlenteiler verteilt das Bild auf die Mattscheibe und die Kamera. Bei Farbvideoausspiegelungen geschieht das meistens im Verhältnis 50:50 oder 70:30. Der Nachteil dabei ist, daß ein großer Teil des einfallenden Lichts von der Mattscheibe genommen wird, und der Kameramann besonders im Dunkeln recht wenig sieht.
Schwarz/Weiß-Ausspiegelungen kommen mit weniger Licht aus. Hier kann man meistens mit einem Verhältnis von 80:20 (Mattscheibe:Videokamera) passable ergebnisse erzielen
An der Kamera kann man meistens einen Weißabgleich einstellen, entweder für Kunst- oder für Tageslicht. Der Antiflickerprozessor verhindert, daß das Bild zu sehr auf dem Monitor wackelt.
Der Monitor wird entweder mit einem BNC-Kabel oder einem Sender mit der Ausspiegelung verbunden. Beides hat Vor-und Nachteile, aber die drahtlose Variante ist meistens die für den Materialassistenten angenehmere Alternative, da man nicht dauernd Kabel rollen muß. Wenn man mit einem Kabel (Herzliches Beileid) arbeiten muß, immer darauf achten, daß es sauber verlegt ist und niemand drüber fallen kann.
Tip: Bei einigen Videoausspiegelungen ist es ziemlich fummelig, das Videokabel anzubringen. Wenn man das Kabel häufig an- und abstecken muß, kann man sich mit einem kurzen BNC-Kabel (ca 30 cm)und einer BNC-Kupplung das Leben sehr erleichtern. Einfach das Kabel an den Video-Ausgang der Ausspiegelung stecken, und mit einen Klettband am Schwenkhebel des Kopfes befestigen. Dann die Kupplung an das noch freie Ende des Kabels anbringen. Jetzt kann man leicht ein Kabel auf diese Kupplung stecken, ohne jedesmal hinter irgendwelchen Steckern herumfummeln zu müssen.
Noch ein Tip: Das Kabel bringt man am besten so am Schwenkhebel an, daß man es am unteren Ende des Schwenkhebels (d.h. direkt am Kopf) entlangführt. Dort kann man es über die Befestigungsschraube des Schwenkhebels legen, um eine zusätzliche Zugentlastung zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, daß wenn jemand an dem Kabel zieht, behindert es den Kameramann nicht beim Schwenken. Befestigt man das Kabel andersherum, kann es passieren, das man versehentlich “schwenkt” (Hebelwirkung), und das gibt spätestens dann Ärger, wenn ein Take deswegen abgebrochen werden muß.
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