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Material identifizieren
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Hauptsächlich wird man es mit Negativmaterial zu tun bekommen. Es gibt Tages- und Kunstlichtfilm in verschiedenen Empfindlichkeitsstufen. Jedes Material hat seine vierstellige Kennummer. So fangen Kodak 16 mm Filme immer mit 72 an, 35 mm mit 52. Danach wird die Empfindlichkeit und die Farbwiedergabe anhand einer Zahl bestimmt. (z.B. 74 für Vision 200 T von Kodak). Die Bezeichnung für Kodaks 16mm Material mit einer Empfindlichkeit von 200 ASA, sensibilisiert für Glühlicht (3200 °K) lautet also 7274. Bei Fuji verhält es sich genauso. So ist z.B. die Bezeichnung für 16 mm Fuji Kunstlichtfilm mit 250 ASA 8651.
Man sollte die Kennummern der Materialien, die man benutzt, im Kopf haben.
Welches Material soll man wann einlegen ? Am besten immer mit dem Kameramann und dem Assistenten absprechen. Aber als Faustregel kann man sich merken: Nachts wird höher empfindliches Material eingelegt (klar, oder), am Tag wird innen Tageslicht und außen Kunstlichtmaterial (mit Filter) verwendet. Nach einer “Eingewöhnungsphase” wird man sowieso wissen, wann der Kameramann welches Material benutzt.
Filmmaterial wir in verschiedenen Längen ausgeliefert. Bei 16 mm hauptsächlich in den Längen 30 und 122 m, bei 35 mm in den Längen 61, 122 und 305 m.
Filmmaterial ist auch auf Tageslichtspulen erhältlich. Diese kann man auch außerhalb des Dunkelsacks in die Kamera einlegen. Allerdings sollte man das trotzdem nicht im prallen Sonnenlicht machen.
Bei Super 16 Material muß man darauf achten, daß das Material nur einseitig perforiert ist, sonst wird es häßlich, weil die Perforationslöcher am Bildrand sichtbar werden.
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