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Einlegen/Auslegen 4. Gebot: Kassetten ordentlich beschriften
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Wenn man das Material in die Kassette eingelegt hat, muß man sie noch kennzeichnen. Man nimmt ein Stück Lassoband, das lang genug ist, daß man es über die Verschlüsse der Kassette kleben kann. Auf dieses Tape schreibt man:
- die Materialart (am besten mit Emulsionsnummer)
- die Rollennummer
- die Kassettennummer
- die Länge des eingelegten Materials
- die eigenen Initialen
Wenn man mehr als ein Material benutzt, ist es sinnvoll, für jedes Material eine andere Lassobandfarbe zu benutzen (z.B. blau für Tageslichtmaterial, weiß für Kunstlichtmaterial. Rot für High-Speed-Material).
Dann klebt man den Streifen über die Verschlüsse auf der Aufwickelseite der Kassette. So kann man die Kassette gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern. Beim Auslegen kann man dann diesen Streifen irgendwo hinkleben (am besten an die Wand) und hat so eine Art zusätzlicher Buchführung, was später bei einer eventuellen Fehlersuche (z.B. bei Kratzern) hilfreich sein kann.
Man kann auch einen Lassobandstreifen um die ganze Kassette wickeln und ihn in der oben beschriebenen Art beschriften, das hat jedoch einige Nachteile: man verbraucht mehr Lassoband, es geht schwieriger wieder ab und man tut sich schwer, einen halben Meter Lassoband an seine Wand (siehe oben) zu kleben.
Bei Kodak-Material ist ein wunderbarer Textilklebestreifen um die Filmdose gewickelt. Auf diesem steht die Emulsionsnummer, die Materialart, und die Farbe ist für jedes Material anders. Wenn man diesen aufhebt, kann man ihn zusätzlich um die Kassette wickeln und hat eine weitere Sicherung gegen versehentliches Öffnen der Kassette und kann sofort erkennen, welches Material sich in der Kassette befindet.
Topics: Arbeit am Set, Filmmaterial |
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