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Fusselcheck/Gatecheck
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Eine der Aufgaben das ersten Assistenten am Set ist das Überprüfen des Bildfensters auf Fussel, Abrieb, etc. nach jedem Kopierer. Vor Pick-Ups sollte man auch einen Fusselcheck durchführen, um sicherzugehen, daß der Kopierer vor dem Pick-Up sauber ist. Es gibt mehrere Methoden, den Fusselcheck auszuführen. Die beiden prominentesten sind der Fusselcheck von vorn durch die Optik und der Fusselcheck von vorn mit abgenommener Optik. Wenn man Fussel durch die Optik checkt, dann öffnet man die Blende bis zum Anschlag, stellt die Schärfe auf unendlich (und bei Zooms die Brennweite auf “lang”) ein und fährt mit einer Taschenlampe die Kanten des Bildfensters ab. Ein Fussel wird deutlich sichtbar. Dieses Verfahren erfordert etwas Übung und funktioniert nur bei längeren Brennweiten (ab 35 - 40 mm). Wenn man zum Fusselcheck die Optik abnimmt (z.B. bei kurzen Brennweiten), benutzt man am besten eine “Fussellupe” (eine Lupe mit eingebauter Lampe, sieht etwa so aus, wie das Ding, mit dem Onkel Doktor in die Ohren guckt). Damit verfährt man genauso wie beim ersten Verfahren. Man fährt mit der Lupe die Kanten des Bildfensters ab. Wenn man einen Fussel hat, nimmt man das Objektiv und die Kassette ab, und reinigt das Bildfenster, indem man mit Druckluft (selber pusten ist gefährlich, wegen Spucke) von vorne durch das Bildfenster pustet, bis der Fussel verschwunden ist. Wenn das Bildfenster extrem verschmutzt ist, empfiehlt sich ein abgeschnittener Q-Tip, um das Bildfenster sauber zu kratzen. Niemals einen Schraubenzieher oder etwas anders metallisches benutzen, da man so dem Bildfenster irreparable Schäden zufügen kann.
Topics: Arbeit am Set, Kamera 35 mm, Kamera 16 mm |
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