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Bildstandstest
von Matthias Uhlig | June 28, 2007
Der Bildstandstest zeigt, ob der Bildstand einer Kamera in Ordnung ist, das heißt, ob jedes Bild vom Greiferwerk in der exakt selben Position gehalten wird. Ein mangelhafter Bildstand führt dazu, das das Bild in der Wiedergabe hin- und her springt, was selbst für “ungeübte” Zuschauer eine Qual ist. Den Bildstandstest führt man folgendermaßen durch:
- man zeichnet ein Kreuz aus zwei Linien auf eine Tafel oder ein Blatt Papier. Ein Siemensstern ist ebenfalls sehr praktisch.
- 1.Belichtung

- dieses filmt man formatfüllend ab (nur ein paar Meter).
- Dann dreht man den Film zurück. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Bildstandstest immer als ersten Test zu drehen, da man dann nur bis um Anfang der Kassette zurückdrehen muß.
- Anmerkung: Bei einigen 35 mm Kameras kann man einfach die Kamera rückwärts laufen lassen. Allerdings muß man hier bevor man den Test dreht, den Beginn des Tests auf dem Film mit einem Filzstift markieren, damit man den Anfang wiederfindet. Sonst passiert es (wenn man nicht viel Glück hat), daß die zweite Aufnahme um ein oder zwei Perforationslöcher verschoben ist.
- Dann quadriert man das Kreuz (bzw. den Stern) so, daß es(er) etwas zur Seite und etwas nach oben verschoben ist. Das sieht etwa so aus:
- 2.Belichtung

- Das filmt man dann noch einmal ab.
In der Projektion kann man dann erkennen, ob die Linien parallel nebeneinander stehen, oder ob sie sich gegeneinander oder auseinander bewegen. Wenn sie sich bewegen: schlecht. Dann ist der Bildstand nicht in Ordnung.
Zusammen mit dem Bildstandstest kann man auch, wenn man mit Timecode dreht, die Timecodeaufbelichtung testen. Man stellt die TC-Empfindlichkeit gemäß des Materials ein (siehe Tabelle hinten im Buch), macht den Bildstandstest und überprüft nach der Entwicklung, ob der Timecode lesbar ist oder schlimmer, ob die TC- Aufbelichtung in das Bild einstrahlt.
Topics: Vorbereitung/Tests, Kamera 35 mm, Kamera 16 mm |
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